vom angesicht zur dekonstruktion.
die prägung. zehn jahre universitätsspital zürich, klinik für mund-, kiefer- und gesichtschirurgie. die tägliche auseinandersetzung mit der wiederherstellung des antlitzes schärfte mein verständnis für das wesentliche: die seelische empfindsamkeit hinter der sichtbaren, äußeren verletzung. hier entwickelte ich mitgefühl fern von mitleid und meinen empathischen zugang zu menschen.
die handschrift. der wechsel zur reportage- und konzeptfotografie war die logische folge. 1992 entstand meine erste konzept-arbeit: «tatort odyssee». neun lose bilder, zu je drei triptycha angeordnet, die als bildgeschichte im röntgenbildformat auf einem leuchtpult immer wieder neu angeordnet und gelesen werden konnten. ohne es zu wissen, legte ich hier den grundstein für mein heutiges kunstanaloges konzept: ergebnisoffen, experimentell und gleichwohl strukturbildend.
die entfaltung. nichts brachte mich näher zu mir selbst als die bildbesprechungen während der ausbildung zur reportagefotografin und die freie entfaltung in diesen selbstbestimmten strukturen. ohne jeden therapeutischen anspruch führte der künstlerische ausdruck zu selbsterkenntnis und für jeden von uns zur eigenen, künstlerischen handschrift. jede darauffolgende aus- und weiterbildung – von der hypnose bis zur supervision an der ZHdK – vertiefte mein verständnis für innere und äußere bilderwelten und deren transformationspotenzial.
die umsetzung. nach der ausbildung zur kunsttherapeutin (2013–2017) konzipierte und leitete ich drei jahre lang das umfassende kunsttherapeutische angebot der hochgebirgsklinik davos wolfgang. ich erarbeitete ein gesamtkonzept, schaffte synergien zwischen kunstanalogen medien und der haltung von design thinking und passte die angebote dem steten wandel der anforderungen von klinik und klientel während der coronakrise und darüber hinaus, an.
berufswelten. mit dem fokus auf «supervision & coaching mit künstlerischen perspektiven» (ZHdK) hat sich mein blick geweitet. die weiterbildung thematisiert alle aspekte, mit denen menschen im berufsalltag in berührung kommen. damit schließt sich der kreis, der für mich 1992 mit der suche nach einem neuen beruf begonnen hatte.
der kreis. heute begleite ich im eigenen atelier einzelpersonen, gruppen und teams dabei, ihre beruflichen und persönlichen themen durch die kunstanaloge perspektive neu zu ordnen.
diplomarbeit. aktuell entwickle ich im rahmen meiner diplomarbeit ein supervisionskonzept für arbeitswelten weiter, welches das kunstanaloge vorgehen als festes fundament nutzt.
märz/april/ erste hälfte mai; für proband:innen, die das konzept im rahmen der diplomarbeit kennen lernen möchten, sind alle wochenenden, freitag, samstag sonntag, jeweils einen tag, von 10.00 bis 13.00 uhr im märz, april und den ersten beiden wochenenden im mail reserviert. melden sich gerne unter; csummerer@kunstanalog.art. das angebot ist in diesem zeitraum kostenlos.
tse. summerer
Relevante Aus- und Weiterbildungen
01.2024 bis 05.2026
“DAS” Supervision & Coaching
mit künstlerischen Perspektiven” (bso-anerkannten Weiterbildung)
i.A. ZHdK / FHNW / PH
- Berufliche Themen in Arbeitsgruppen und Teams
- kein therapeutisches Angebot
01.2024 bis 12.2024
CAS1 Supervision & Coaching mit
künstlerischen Perspektiven für
für Einzelpersonen
- Berufliche Themen im Berufsalltag
- kein therapeutisches Angebot
09.2023 - 02.2024
Zertifikat Life Design Coach
HSG St. Gallen / Lab Prof. Sebastian Kernbach
- kein therapeutisches Angebot
- Empowerment, Mental Health und Salutogenese
04.2022
Stop Motion Filmtechnik Intensivmodul, IAC ZH
Coaching / Kreativangebot oder Therapeutisches Angebot
variiert aufgrund der psychologischen Tiefe
nach Absprache
01.2020
Krankenkassenanerkennung:
EMR-Eintrag: ”Intermediale Therapie”
09.2018 bis 10.2019
SVEB 1 Zertifikat Erwachsenenbildnerin
IAC Zürich
01.2013 bis 01.2017
Intermediale Kunsttherapeutin
SfGBB Schule für Gestaltung Bern:Biel
4 Monate Praktikum PZM Bern
therapeutisches Angebot
09.2012
NLP-Practitioner / IGM / Omega Hypnose
Coaching
01.2012 bis 12.2012
Mal- und Gestaltungstherapeutin / IAC in Zürich
rein therapeutisches Angebot
2011 bis 2013
DAS ”Fundraising Management” ZHAW
2013 Praktikum: Dialog Ethik Zürich
Professionelle Mittelbeschaffung für NPOs / NGOs
01.2010 bis 12.2010
Diplom Hypnose-Therapeutin /Trainerin AT, IGM
therapeutisches Angebot
wird von der Krankenkasse nicht übernommen
01.2003 bis 06.2003
"Systemische Aufstellungen”
Coaching Team Rapperswil
Coaching
2001 Mental- und VisualisationsTechniken
Seminare bei Mental Power Thalwil
Mentaltraining
01.1995 bis 12.1995
Weiterbildung Fotografie II und III
SfGBB Schule für Gestaltung Bern:Biel
1990 bis 1992
Ausbildung zur Konzept- und
ReportageFotografin GAF
Grundausbildung Gesundheitswesen; langjährige Berufserfahrung im Gesundheitswesen in diversen Positionen und Funktionen, langjährige Führungsverantwortung am USZ / Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie.