cornelia summerer
intermediale therapie emr / Supervision / coaching / hypnose
Krankenkassenanerkannte emr-therapeutin
Vorgehen & fachlicher Rahmen
Evidenzbasierte Methodik.
Meine Arbeit orientiert sich an den internationalen Standards der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und nutzt die ICF als Grundlage für eine transparente, ressourcenorientierte Dokumentation sowie zur Sicherung der therapeutischen Evidenz für Klient:innen, Versicherern, Kliniken und Organisationen.
Dieser rehabilitative Ansatz stellt sicher, dass alle Faktoren Ihrer Gesundheit – von den körperlichen Funktionen bis hin zur Teilhabe im Berufs- und Privatleben – systematisch erfasst und in ihrer Biographie nachvollziehbar gemacht werden.
Die psychologische Ebene: KVT Innerhalb dieses Rahmens arbeite ich mit den Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT). Mein Fokus liegt auf Lösungsansätzen in der Gegenwart: Gemeinsam identifizieren wir Denk- und Verhaltensmuster, um diese durch kunstanaloges Handeln gezielt im Atelier zu erproben und zu erweitern.
Das Werk als „Drittes“. Als intermediale Therapeutin arbeite ich nach dem Ansatz von Paolo Knill – dem Intermodalen Dezentrieren – verbunden mit der klientenzentrierten Haltung nach Carl Rogers. Das bedeutet: Nicht meine Interpretation steht im Vordergrund, sondern Ihre eigene Erkenntnis in Bezug zu Ihrem Werk und Ihrem aktuellen Prozess. Das künstlerische Werk dient dabei als „das Dritte“ im Raum – es macht komplexe Zusammenhänge sichtbar und ermöglicht einen objektiven Blick auf die eigenen Lösungsoptionen.
Hinweis zur Krankenkasse: Die intermediale Therapie wird über die Zusatzversicherung der Krankenkassen abgerechnet. (EMR-Eintrag: Intermediale Therapie). Bitte klären Sie die Kostenübernahme vorab mit Ihrer Versicherung ab.
Über mich
Einsicht braucht Handlung. Handlung schafft Erfahrung. Erfahrung ermöglicht Reflexion.
Die Prägung. Zehn Jahre am Universitätsspital Zürich (Gesichtschirurgie) schärften meinen Blick für das Wesentliche: die seelische Vulnerabilität hinter sichtbaren und unsichtbaren Verletzungen. Hier entwickelte ich eine empathische Klarheit – eine tragfähige professionelle Haltung, die Raum für Entwicklung schafft und Zuversicht stärkt.
Die Handschrift. 1992 legte ich mit meiner ersten Konzeptarbeit den Grundstein für mein heutiges kunstanaloges Verständnis. Die Ausbildung zur Reportagefotografin lehrte mich, dass die Suche nach dem künstlerischen Ausdruck immer auch zur Selbsterkenntnis und zur eigenen, unverwechselbaren Handschrift führt.
Der Weg. Ich wählte bewusst einen handlungsorientierten, selbstbestimmten Bildungsweg abseits klassischer Studienstrukturen. Mein Fokus lag dabei stets auf einem umfassenden Verständnis für innere und äussere Bilderwelten und deren Transformationspotenzial. Diese Offenheit gegenüber unterschiedlichen Berufswelten schenkt mir heute eine aussergewöhnliche Vielfalt an Perspektiven und Flexibilität entlang eines klaren roten Fadens.
Die Umsetzung. Nach meiner Ausbildung zur Kunsttherapeutin (2013–2017) entwickelte und leitete ich drei Jahre lang das kunsttherapeutische Angebot der Hochgebirgsklinik Davos. Dort entstanden Konzepte, die Synergien zwischen kunstanalogen Medien und der Methodik des Design Thinking schufen – stets angepasst an die dynamischen Anforderungen von Klinik und Klientel.
Die Weitung. Mit dem Fokus auf moderne Arbeitswelten vertiefte ich ab 2023 meine Expertise an der HSG St. Gallen im Bereich „Life Design Coaching“. Nun integriere ich die Methode des “Design Thinking”, um Innovationsprozesse in biografische und berufliche Kontexte zu transferieren.
Seit 2024 (bis Juni 2026) erweitere ich dieses Spektrum um rein beruflichen Themen in Gruppen und Teams, an der ZHdK im Fachbereich „Supervision und Coaching mit künstlerischen Perspektiven“.
Hier schliesst sich der Kreis, der für mich 1992 auf der Suche nach einem neuen Beruf begann.
Ich begleite heute Einzelpersonen, Gruppen und Teams dabei, ihre Themen durch die kunstanaloge Perspektive zu erweitern und ihr Rollenverständnis im Zusammenspiel evidenzbasierter Konzepte nachhaltig zu klären.
Schwerpunkte. Meine Begleitung richtet sich insbesondere an Menschen in beruflichen oder privaten Veränderungsprozessen (Fokus 50+ und 60+), Menschen mit Erschöpfungsdiagnosen (Burn-out) sowie Angehörige in anspruchsvollen Lebenssituationen und Menschen, die sich präventiv mit Ihrer Gesundheit und der Gesunderhaltung (Salutogenese) im Hinblick auf die erhöhte lebenserwartung auseinandersetzen möchten.
Mit Kindern und Jugendlichen ab der vierten Klasse arbeite ich ausschliesslich experimentell, um deren Handlungsfähigkeit und Selbstwirksamkeit nachhaltig zu stärken.
Aktuelles Projekt: Supervision & Coaching
Im Rahmen meiner Diplomarbeit an der ZHdK entwickle ich aktuell ein Supervisionskonzept für moderne Arbeitswelten. Ich lade Proband:innen ein, dieses kunstanaloge Vorgehen im April und Mai kennenzulernen.
Wann: April bis Mitte Mai, jeweils Fr/Sa/So, 10:00 – 13:00 Uhr.
Angebot: Die Teilnahme ist in diesem Zeitraum kostenlos.
Kontakt: csummerer@kunstanalog.art
Qualifikationen & Werdegang
Supervision, Coaching & Beratung
2024 – 2026: DAS Supervision & Coaching mit künstlerischen Perspektiven (bso-anerkannte Weiterbildung), ZHdK / FHNW / PH (i.A.) Fokus: Gruppen und Teams im Berufsalltag von Kliniken und Organisationen
2024: CAS Supervision & Coaching mit künstlerischen Perspektiven, ZHdK – Fokus: Einzelpersonen im Berufsalltag von Kliniken und Organisationen
2023 – 2024: Zertifikat Life Design Coach, HSG Lab St. Gallen (Prof. S. Kernbach) – Fokus: Empowerment, Salutogenese, Growth Mindset.
2012: NLP-Practitioner (R. Bandler / J. Grinder) – Fokus: Reframing und Coaching.
2010: Diplom Hypnose-Therapeutin & Trainerin AT, IGM.
2003: Systemische Aufstellungen, Coaching Team Rapperswil.
2001: Mental- und Visualisationstechniken, Mental Power Thalwil.
Therapie & Erwachsenenbildung
2022: Stop Motion Filmtechnik (Intensivmodul), IAC Zürich.
2020: Krankenkassenanerkennung (EMR) für Intermediale Therapie.
2018 – 2019: SVEB 1 Zertifikat Erwachsenenbildnerin, IAC Zürich.
2013 – 2017: Intermediale Kunsttherapeutin, SfGBB (Schule für Gestaltung Bern:Biel) inkl. Praktikum PZM Bern.
2012: Mal- und Gestaltungstherapeutin (1. Jahr), IAC Zürich.
Management & Strategie
2011 – 2013: DAS Fundraising Management, ZHAW (Akkreditierung Swiss Fundraising) – Fokus: Mittelbeschaffung für NPOs.
Künstlerische Basis & Gesundheitswesen
1995: Weiterbildung Fotografie I & II, Schule für Gestaltung BernBiel
1990 – 1992: Ausbildung zur Konzept- und Reportagefotografin, GAF.
1980 – 1983: Grundausbildung Gesundheitswesen; langjährige Berufserfahrung am Universitätsspital Zürich (Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie) in Führungsverantwortung und als Mentorin für Auszubildende.