Formate
Intermediale Therapie für
Persönliche Themen
Einzelsetting:
Persönliche Themen, die für Sie zwar spürbar und störend sind, für die Sie aber noch keine Worte gefunden haben, können Sie nicht auflösen oder verändern.
Solche Themen produzieren irgendwelche Symptome in Ihrem Leben. Nehmen wir als Beispiel Übergewicht.
In so einem Fall würden Sie es wahrscheinlich irgendwann einmal mit einer Diät probieren. Dh. Sie würden einem klaren Diätplan, einem allgemeingültigen, vorgegeben Verhaltenskonzept (Diätplan) / Coaching (vorgegebener Trainingsplan) folgen, meist für eine gewisse Zeit.
Eine andere, bekannte Möglichkeit wäre in einer Psychotherapie, im Dialog mit einer oder einem Therapeuten oder Therapeutin (einem Gegenüber / Dyade), nach Worten zu suchen - für was genau (?) / gestützt meist auf Ihr Symptom.
Nach Gründen im FamilienSystem/ dem Umfeld Ihrer Kindheit sucht die Systemische Therapie, nach Gründen wie Trauma sucht die Tiefenpsychologie.
Oder Sie gehen nicht in die Vergangenheit und ändern Ihr Verhalten in der Gegenwart in einer Verhaltenstherapie, individuell auf Sie und Ihre Thematik abgestimmt, sobald Sie Ihr Symptom in Form eines Verhaltens identifiziert haben und in Worte fassen konnten.
Die Intermediale (Kunst) Therapie ist eine Psychotherapieform, die Sie bereits beim ersten Termin in eine künstlerisch- gestaltende Handlung führt. Im Atelier sind die meisten Menschen bereits ausserhalb Ihrer Komfortzone, was Ihr Verhalten (Sie handeln, Sie gestalten) augenblicklich authentischer macht, einfach weil Sie gar nicht anders können.
Ein immenser Vorteil, wenn Sie Ihr Thema zeitnah und ressourcenorientiert lösen möchten. Ausserhalb Ihrer Komfortzone greifen Sie automatisch auf Ihre Ressourcen zurück, im Idealfall sogar auf Ressourcen, die Sie bisher an sich nicht kannten oder noch gar nie genutzt haben.
Speziell an allen meinen Angeboten ist, dass die Gestaltung immer abstrakt und experimentell, bezogen auf Ihre Thematik, ist. Sie malen oder zeichnen nicht gegenständlich und Sie malen oder gestalten auch nicht eine Situation oder die Thematik. Ausser Sie äussern diesen Wunsch.
Sie gestalten innerhalb von einer Stunde mit zwei oder drei Medien Ihre Stimmung, deshalb; intermedial, also zwischen oder mit zwei oder drei unterschiedlichen Medien. Warum das?
Intermedial geschulte Therapeut:innen lernen in der Ausbildung mit mindestens drei Medien Ihrer Wahl, technisch korrekt und kreativ-lösungsorientiert umzugehen und diese Kenntnisse gleichzeitig therapeutisch vertieft einzusetzen. Dabei sind Sie in einem der drei Medien bereits VOR der kunsttherapeutischen Ausbildung ausgebildet worden. Bei mir ist dies die Reportage- und KonzeptFotografie.
Was bringt Ihnen der Medienwechsel?
Stellen Sie sich vor, Sie laufen auf einem Kiesweg in den Bergen, dann durchwaten sie einen Bach und auf der anderen Seite des Baches laufen Sie plötzlich auf einem Golfrasen weiter.
Sie spüren unweigerlich innert kurzer Zeit einen signifikanten Unterschied, während Sie auf Ihrem Weg voranschreiten und können diesen Unterschied auch benennen.
Weg gehen
Wären Sie auf dem Kiesweg geblieben, hätten Sie auch eine Erfahrung gemacht und könnten darüber reden. Ihre Thematik hat sich allerdings durch die Intermediale Bearbeitung bereits zwei Mal verändert und Sie können diese Erfahrung in Worte fassen. Indem Sie danach in Dialog mit Ihrem Werk gehen, verändern Sie beim zweiten Termin bereits Ihre vorherige Gestaltung. Ihr Werk ist Ihre zweite Stimme, nichts ist unmittelbarere oder authentischer.
Ob Sie mit einem, zwei oder drei Medien arbeiten möchten, entscheiden Sie selbst, Sie können sich auf sich selbst verlassen und spüren das im Augenblick der Gestaltung.
Ihre Erfahrung, Ihr Verhaltensmuster:
Immer wenn Sie handeln, machen Sie Erfahrungen und diese aktuellen, gerade eben gemachten Erfahrungen wärend Sie gestalteten, können Sie beschreiben, weil sie diese Erfahrungen in diesem Augenblick spüren und wahrnehmen. Dh. Sie können Ihr Verhaltensmuster bereits beim ersten Termin in Worte fassen und deshalb begreifen und danach einfach mal wirken lassen.
Sprache, ordnen, einordnen:
Gleichzeitig hören Sie sich über diese sehr aktuelle Erfahrung sprechen, die Sie in Bezug auf Ihre störende Thematik soeben gemacht haben. Sie nehmen also innerhalb einer einzigen Sitzung sich selbst als gestaltenden Persönlichkeit wahr und kurz darauf sprechen Sie bereits über die gemachte Erfahrungen. Sie finden Worte für diese Erfahrung und erleben sich selbst aus der Beobachterperspektive, bezogen auf Ihre aktuelle Erfahrung, Ihr Werk, Ihr bisheriges Verhalten, Ihre Thematik und Ihre Lösungen, die Sie bei einem zweiten Termin im Atelier ohne Risiko einfach mal ausprobieren können.
Also: Kiesweg/Bach/Golfrasen - vielleicht mit anderem Schuhwerk oder…
Sie be-greifen durch Ihre eigenen Gestaltung, also —> Handlung / Erfahrung / Reflexion / Selbsterkenntnis Ihr bisheriges Handlungsmuster.
Sie folgen also Ihren eigenen Spuren, auf Ihrem Werk, kurz darauf sprechen Sie darüber und Ihre Erfahrung wird Sie begreifbar.
Vom Dialog zur Triangulierung. Das Werk als das Dritte im Bunde:
Ihr aktuelles Werk dient Ihnen als Stimme Ihrer Intuition. Im Dialog mit Ihrem eigenen, aktuellen Werk finden Sie nach und nach Worte und erleben Ihre Selbstwirksamkeit, Motivation und Handlungskompetenz.
Der nächste Schritt: die Gruppe, einzeln:
Klingt paradox? Sich innerhalb einer Gruppe mit eigenen Themen beschäftigen zu können, ist eine wichtige Kompetenz. Dieses Setting kann sowohl herausfordernd als auch sehr bereichernd sein.
Sie gestalten Ihre eigenen Themen innerhalb einer Gruppe aber nicht MIT der Gruppe und entscheiden selbst, ob Sie sich innerhalb der Gruppe über Ihre Gestaltung verbal austauschen möchten oder nicht oder in welchem Masse.
Gruppe intensiv (ist erkenntnisfördern für Sie selbst als Gruppenmitglied im Arbeitsalltag):
Manche Themen zeigen sich ausschliesslich in Gruppen und Teams. Sie gestalten zusammen ein Werk und schreiben Ihre Erfahrungen für sich selbst auf. Ob und mit wem Sie sich danach austauschen, steht Ihnen frei.
Supervision & Coaching mit künstlerischen Perspektiven für Themen im Beruf
Dieses Angebot steht Einzelpersonen, Gruppen und Teams offen.
Auch berufliche Themen können über ein künstlerisches Medium gestaltet werden. Sie brauchen dazu keine Vorkenntnisse. Die Priorisierung des künstlerischen Ansatzes hilft über die aktulle Handlung neue Perspektiven und Ebenen zu finden und zeitnah zum Kern der Thematik zu gelangen.
“Externe” Supervisionsgruppe
Eine “externe Supervisionsgruppe” setzt sich aus Teilnehmer:innen unterschiedlicher Fachbereiche und Branchen zusammen. Dadurch erhöht sich die Vielfalt der Perspektiven und der Lösungsansätze. Themen können in dieser neuen Konstellation offen angesprochen werden.
Alle Teilnehmer:innen einer solchen “externen Supervisionsgruppe” suchen als Team Lösungsansätze zugunsten des oder der Themengeber:in und profitieren auf unterschiedliche Weise von diesem Ansatz.
Melden Sie sich über den Button unten an, um Teil einer solchen Gruppe zu sein und weitere Informationen zu erhalten. Die Gruppen bestehen aus jeweils 3-8 Personen.